14.12. – Reals Fußballtempel

Der 14. Dezember 1947 markiert einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte Real Madrids. An diesem Tag wird das Nuevo Estadio Chamartín eingeweiht. Initiiert hatte den Stadionneubau der damalige Real-Präsident Santiago Bernabéu. Das Stadion wurde bereits Mitte der 50er-Jahre noch zu seinen Lebzeiten nach ihm umbenannt. Der Bau war eine visionäre Wette Bernabéus auf die Zukunft. Seine Rechnung war einfach: Tickets waren damals die wichtigste Einnahmequelle eines Fußballvereins und wer das größte Stadion hatte, hatte auch die größten Einnahmen und könnte damit die teuersten Fußballer verpflichten. Bernabéu spekulierte auf einen Zuschauerboom und ließ das neue Stadion mit mehr als dreimal so vielen Plätzen konzipieren. Sein Plan ging auf und Real erweiterte das spätere Estadio Santiago Bernabéu schon bald auf atemberaubende 125.000 Plätze.

Auch bei der Standortauswahl bewies Bernabéu Geschick. Real erwarb für die damals unglaubliche Summe von 3 Mio. Peseten zusätzliches Land in der Nähe des bestehenden Stadions für den Neubau. Dies sollte sich als weise Entscheidung herausstellen – die Heimspielstätte Reals liegt inzwischen an einer der wichtigsten Hauptstraßen Madrids. Das Stadion war ein wichtiges Puzzleteil zum Aufstieg Reals. Bei seiner Fertigstellung dümpelten die Königlichen noch im Mittelfeld der spanischen Liga. Das sollte Bernabéu mit namhaften Verpflichtungen in den darauffolgenden Jahren ändern.

Das Estadio Santiago Bernabéu wurde in der Folge mehrfach umgebaut und fasst heute „nur noch“ gut 81.000 Besucher – hier kann man im Stadion Platz nehmen und sich umsehen.

Und sonst

  • Johann Cruyff, damals Trainer von Ajax Amsterdam, verhilft Dennis Bergkamp am 14. Dezember 1986 zu seinem Profi-Debüt.
  • Am 14. Dezember 1994 läuft Vinnie Jones das erste Mal für die walisische Nationalmannschaft auf. Er übernimmt prompt die Kapitänsbinde.

Geburtstage

  • Chris Waddle, 1960
  • Nico Van Kerckhoven, 1970
  • Zdeněk Pospěch, 1978
  • Tobias Willi, 1979
  • Jean-Alain Boumsong, 1979
  • Chadli Amri, 1984
  • Jakub Błaszczykowski, 1985

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